mastermind05

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GOLDEN

In jener Zeit, da das naturgewollte Wirken
in höchster Form noch auf der Erde herrschte,
schätzte man nicht Weisheit hoch
und fragte nicht nach Fähigkeit.

Der Herrscher glich einem Baume,
der mit seinen Zweigen alles schirmt,
das Volk war wie die Rehe,
die sich unter seine Krone schmiegen.

Die Menschen waren rechtschaffen und gerade,
ohne zu wissen,
was Pflicht ist.

Sie liebten ihren Nächsten,
ohne zu wissen,
was Liebe ist.

Sie waren treu,
ohne zu wissen,
was Treue ist.

Sie waren wahrhaft,
ohne zu wissen,
was Wahrhaftigkeit ist.

In aller Selbstverständlichkeit halfen sie einander,
ohne das als besondere Güte zu empfinden.


Darum hinterließen ihre Taten keine Spuren,
und ihre Werke wurden nicht der Nachwelt überliefert.

© Khali Gibran
19.6.06 23:44


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Jenseits

Durchflossen von Erinnerung
war es nur eine Illusion,
die nicht aufzulösen sich vermochte.
Durch den Himmel der Delusion
bin ich gewandert,
Gedanken waren alles, was ich wollte.
Nicht fleischgewordene Substanz
im feisten Glanz
der Sonne.
Still gewordener Geist
tanzte mit Wonne in dir,
als Einheit sich spiegelnd
lag ich im Paradies,
Wiesen besuchend,
tausendmal lachend,
im unendlichen Rausch
der Freudseligkeit.
Doch ließ der Schatten
keine wärmeschäumenden Plätze
in das Licht,
so plötzlich er kam,
so unverstehend war ich.
Warum dürfen wir nicht?
Warum gestorben?
Warum neu geboren?
Warum diese Qual?
Jenseits bin ich nun,
im Hier, im Jetzt,
gedankenzerfetzt
unter dem Lichte der Sonne.

© mastermind05
17.6.06 00:22


When I ask you how can I know you,
when I recognize you everytime I think of you
from former times,
what is the matter that I can't tell you that
we belong together?

I feel we are one,
but what's the thing that time does tear us apart?
What is the destination we will take,
can we exist separately?

We can.
We have to.

Because time is over in paradise.
We ate the sweet apple, and that is what remains.
We are now here on earth, doing things different,
having things not in common.

But we can live our sunshine by the knowledge of
the re-entry, anytime, anyway.

Are you the one? Or are you just anyone?
Everyone is anyone.
But someone is the one to be together in the Elysium.

So don't take my hand, it won't change nothing.
We had the time, and we will have it again,
again and again,
as often as we want to,
as often as eternity allows us to dream in one silent world.

Goodbye, fly away, as far as you get, from me.
Be free as you can.

Beyond all boundaries, we will have the chance to found
our new infinity, our new endlessy.

I love you.

© mastermind05
15.6.06 21:33


Schwerelos Verloren

Wenn ich euch fragen würde,
wenn ihr euch aussuchen könntet,
ob ihr in tiefer Zerrissenheit,
in tiefem Hass und in hässlichster Missgunst,
oder ob ihr im inneren Nichts,
in der immerwährenden äußeren Fremde leben wolltet,
was würdet ihr wählen?

Den Hass und den Neid, der euch innerlich auffrisst,
und am Ende nichts bleibt?
Oder das Nichts, was immer währt, ohne Gefühl,
und ein Ende gibt es nicht?

Hat man denn überhaupt eine Wahl?
Was ist mit dem dritten, der alles verbindenden Kraft,
die das Sein begründet?
Was ist mit der Liebe?

Das frage ich euch.
Wie kommt man zu dieser?

Ich glaube, nur durch den Hass.
Denn im Nichts gibt es nichts.

Aber der Hass ist unerträglich, genau wie das Nichts.
Und der Hass zerstört blind.
Der Neid hasst.
Wo kann da Liebe durchdringen?

Wie aus dem Schatten heraustreten, wenn doch die Sonne vom Mond bedeckt ist?
Wie nicht wahnsinnig werden, wenn kein Ausweg es zu geben scheint?

Ich bin leer, geleert von den ganzen Kräften,
die ich aufbringen musste,
um am Ende doch nichts zu erreichen.
Ja, ich erreichte das Nichts.

Doch dort ist es nicht schön.
Ich kann nicht sagen, dass es schlecht wäre,
denn im Nichts ist nichts schlecht.

Aber was soll ich tun?
Nach Hilfe schreien ist vergebens.
Nicht, weil es niemand verstehen würde.
Nein, sondern weil ich es selbst nicht verstehe.

Wie tief muss ich tauchen, um zum Grund zu gelangen?
Wie kann ich mir sicher sein, dass ich tauche, anstatt weiter in die Luft nach oben zu schweben, wo man doch beiderseits schwerelos ist?

Ich sehe mich - ich kenne das Gesicht - ich weiß, aber ich fühle nicht, dass ich es bin.

Was bin ich?

Ich bin schwerelos verloren.

© mastermind05
13.6.06 20:34


Gemälde Des Lebens

Das Leben ist wie ein großes Gemälde, was man Tag für Tag, jede Sekunde neu bemalt, immer weiter und immer weiter.
Farben sind dafür nicht notwendig, nein, du hast viel mehr, um dein eigenes Bild zu zeichnen. Auch Pinsel brauchst du nicht. Lediglich die Leinwand musst du erkennen, um dir dann dein Inneres zu veräußern. Was du fühlst, was du denkst, was immer du auch tust, du malst alles darauf.
Manche Stellen verblassen, manche bleiben Zeit des Lebens in so vollem Glanze wie du sie gemalt hast.
Manchmal gehen auch die Lichter an manchen Stellen aus, und du siehst dann nicht mehr deine schönen Bilder aus dieser Zeit.
Dann benötigst du eine neue Glühlampe, um wieder darauf zurückgreifen zu können.
Aber wer sagt denn, dass du das möchtest?
Manche beginnen mitten in ihrem Leben ein völlig neues Bild zu zeichnen, weil ihnen ihr altes nicht gefällt, oder weil sie sich verzeichnet haben.

So ein neues Bild würde ich auch gern malen.
Denn wenn ich neue Lampen hineinschraube, erkenne ich, dass ich überhaupt nicht malen konnte.
Ich hätte es wohl lieber gelassen.

© mastermind05
11.6.06 20:24


Schwarzes Meer

Es ist wie ein Feuer, was dich versengt,
brennenden Leibes lebst du starr,
das, was einmal glücklich war,
hat sein Lebensglück versenkt.

Doch nicht allein ist es gesunken,
es waren Piraten, die schossen so wild,
Aufs Herz geschossen, im Hass ertrunken,
blieb nur noch übrig ein magerer Funken,
der sich schützend deckt hinter Schwert und Schild.

Einst im Wunderland gesegelt,
hat man mich herausgescheert,
auch das Paradies ist nicht unversehrt,
noch weniger des Dunkels Welt.

Versteckt hat sich das Monstrum,
so attackiert es heimlich und im Dunkeln,
in der Seele so bös, spukt es herum,
macht mich verrückt, macht mich stumm,
und nimmt meinem Lächeln das Funkeln.

Wie komme ich wieder ins Paradies?
Wenn doch Piraten so scharf geschossen,
und ich hier gesunken ins kälteste Verließ?
Wer hat die Tür abgeschlossen?

Ich habe schon viele Schlüssel versucht,
aber diese Tür ist verflucht!
Hach, keiner passt in dieses Schloss hinein,
ich fühl mich schwach, ich fühl mich klein.

Unschuldig war ich, bin es immer noch.
Ich kann ja nichts machen, es ist doch
unmöglich, wie kann ich Böses im Meer des Hasses tun,
wo doch alles, was man tut, dunkeln Schein in sich trägt,
Das schwarze Wasser hat seins getan, hat mich geprägt.
Wer sagt mir, wohin? Was mache ich nun?

Wieso musste ich hinaus aus dem Paradies?
Ich heiße nich Adam und nicht Eva.
Ich war doch einfach nur da,
was war es, dass man mich nicht dort lies?

So klein, so ohnmächtig, musste man das Meer
des Hasses mir zeigen? Oh, es schmerzt so sehr
nicht fühlen zu können, wie jeder es kann,
doch wann darf ich es können, sag mir, wann?

Und auch wie, wie?
Erfahr ich es nie?

Muss ich erst sterben, damit ich es kann?


Wie viel Kraft kann das Unterbewusste besitzen, wenn man nicht weiß, was los ist, und man nicht daran kommt?

© mastermind05
10.6.06 00:37


Über Den Schatz

When you feel what you never felt before,
when you think you are secretly connected,
when you see you can't ignore,
when your heart has elected,
when you burn in ardour and don't mean to pour water,
when you can't free from this silent warmth,
when you think you belong to her,
when you just wanna go into her arms,
when you have found someone who could kill
and you wouldn't matter,
then, man,
then you love someone.

Ist dein Verstand frei
sieht er
was er durch den Gedankenwald
nicht sah
als er dachte.
Denn Logik hat keinen Platz
für diesen Schatz,
welcher unendlich
in uns leuchtet,
und nur gefunden werden muss
in jedem.
Deshalb brauchen wir
jemanden
der danach sucht
in uns,
denn selbst
suchen wir nicht
sondern meinen
dass wir so intelligent sind
und unseren Schatz schon
tagtäglich ausgeben.
Das ist das Resultat
der Verblendung.

Everyone has a treasure deep in the heart.
It is hidden in the dark of our thoughts.
So we need someone to light the way
and to find this treasure.

© mastermind05
6.6.06 22:22


Synthesis II

Sonato in dirialis
est nonverbale.
Nostace in iridium esti so madunati.
Radun in verdata un docere sedimenti.
Corea llegara nostella fiera oxylafio.
Ragere no sti scheduli
e
crodalire mostali nun damboro.
Cembalo essi corealis.
to nadun legeratu el disto stecca crita est.

I'm flying forever in the wings of miracle.
Sparkling white's coming up to my multicoloured skin.
Phantasy's circle's running up this hill,
and blow in the air.
I'm lost.

© mastermind05
2.6.06 00:24


Synthesis I

Wels dich der Sand durch die Lüfte,
trägt dich Schmerz hinaus aufs Meer
und untergegangen ins Reich der Klüfte
mag dich wohl sehen nimmer mehr
auch nur ein Tropfen der Perle
die du einst getragen
an deinem süßen Haar,
so unbeschwert,
so unscheinbar.
Doch ist es nicht untergegange,
das Alleinzige, was ist, was sein wird,
was ist wie Ewigkeit,
und stillt uns hier und dort eines kleinen Males,
bis wir hinfortgleiten,
wo uns die Sonne hin begleitet.
Träumerisch werden wir uns treffen
im Nirgendwo, wo alles verschwimmt
und alles nichts ist, weil wir nicht kennen,
was uns eins gehört.
Was ist das oder wie ist dies zustandegekommen?
Wo sind wir jetzt, dass wir uns frei nennen dürfen,
hat man uns verschlungen, in dern Schlund,
wo ist es, wo ist der Abgrund?
Sind wir schon hinein gekommen?
Ist es jetzt einerlei,
was ist, was sein wird?
Woraus erkennen soll dies auch nur ein Funke?

© mastermind05
2.6.06 00:16


Selbstkampf

Kraftvoll schlag ich darauf ein,
bis zu meinen physischen Grenzen gehe ich.
Kraftlos bin ich unterlegen,
doch ich lasse mich nicht im Stich.
Ich stehe auf aus dem Kriechen,
was es mich veranlasste,
als ich es schlagen wollte,
als es mich packte, als es mich fasste.
Was ist das bloß für eine Kreatur,
ich kann sie nicht sehen, nur spüren.
Gegen was kämpfe ich?
Gegen mich selbst - kann ich da nicht nur verlieren?
Ist es mein Schatten, oder ein Teil welches nicht mehr wollte
eins mit mir sein, und so ist's jetzt allein
im Kampfe gegen mich selbst,
mein imaginäres Selbst - es soll nicht mehr sein!
Doch wie kann ich mir helfen, ist es doch zu mächtig,
um im Kampfe zu siegen, gegen mich, gegen diese Macht,
werd ich unterliegen, muss ich aufgeben irgendwann?
Verlieren gegen mich selbst? Nein, das wäre gelacht!
Ich gebe nicht auf, vielleicht zeigst du dein Gesicht
irgendwann, oder traust du dich nicht?
Ich zerfleische dich, daran kommst du nicht vorbei,
und wenn es das Ende von meinem Ich auch sei.
Mir wird des Sieges Ehre sein - ich werde wieder vollständig,
ohne dich in mir, ohne dich vor mir, vernichtet
sollst du sein, du Ausgeburt der Dunkelheit in meinem Geiste,
ich werd dich nicht in Ruhe lassen, nein, du wirst gerichtet
vor dem Richter meiner Seele, meiner Freiheit,
und du wirst verbannt - in ewigste Ewigkeit!!!

© mastermind05
1.6.06 20:16


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